IK 58 Fyn region - C
IK No. adjusted: 58
Material
gold
Seriation Group
26:H2
Condition
good; Gut. Zirkeleinstichloch auf der Wange. Öse verloren. Worn: No
Diameter
37
Diameter info
Weight
5.21
Stitch hole
Yes
Found year
Fake suspicious
No
Museum
Nationalmuseet København
Registration No
8650
Delivered
vor 1689
Category of Inscription
runes
Inscription
I: →hoụaʀ II: ←laþuaaduaaaliiụx III: ←alụ
Inscription long
Drei Runeninschriften in den Segmenten 4 (I), 1/2 (II) und 3 (III). I (linksläufig): hoụaʀ II (rechtsläufig): laþuaaduaaaliiụx III (rechtsläufig): alụ. I,3: eine Lesung r ist nicht auszuschließen. II,1: der Seitenzweig setzt weit unter der Spitze des Hauptstabes an. II,4.5.9.11: Wenderunen. II,3 in Dreiecksform. II,4: mit geradem linken Bein. II,8: mit geknicktem rechten Bein. II,12; gewöhnliche l-Rune. II,15: eher u als l, keinesfalls a (DRI, KJ). II,16: Unterteil eines Stabes sichtbar, Oberteil nicht erkennbar, da im Bereich der alten Ösen-Befestigung. III,2: Seitenzweigansatz in der Mitte des Hauptstabes. III,3: bei formaler Ähnlichkeit mit III,2 Seitenzweig jedoch etwas länger, möglicherweise u. Ein Kratzer, rechts von der Stabspitze abgehend, erweckt den Eindruck eines ᚨ, gehört aber ersichtlich nicht zur Pressung. Bemerkenswert: verschiedene Formen der l- und u-Rune. I: Hōuar < *hauhaʀ) "der Hohe". Meist als männl. PN gedeutet. KJ: "Selbstbezeichnung des Runenmeisters, der sich ein Odinsheiti zulegt." Direkte Beziehung zum Odinsnamen vermuten Ellmers und Müller (mit Einschränkung). II: Nur der Eingangskomplex laþu ist klar. Zu laþu vgl. hier Nr. 42. III: zu alu vgl. hier Nr. 24. In entstellter Form findet sich die Inschrift auf Maglemose-C, hier im 2. Bd. Stephens, ONRM II, 1867/68, S. 538, Nr. 24; Bugge, 1905, S. 200ff.; DRI, 1942, Sp. 522f., Br. 42, Atl. S. 416, dt. Zus.fassg. Sp. 70; KJ, 1966, S. 255, Nr. 119; Ellmers, 1972, S. 231f.; Müller, 1975, S. 163f.; Antonsen, 1975, Nr. 62; Moltke, 1976, S. 87; Nielsen, 1977, S. 357; Düwel, in: ›Opfer‹-Kolloquium, 1983, S. 322.
Possible formular word
laþu alu