IK 182.3 Debrecen - C
IK No. adjusted: 182,3
Material
gold
Seriation Group
:H
Condition
damaged; Wegen mehrerer Risse, Abflachung und Zerkratzung nur sehr schlecht erhalten. Das Stück ist in drei Teile zerbrochen, die nachträglich durch vier Stege auf der Rückseite wieder zusammengesetzt worden sind. Verwackelte Pressung. Bildfeld am Rand eng beschnitten. Zirkeleinstich im Model. Worn: No
Diameter
25.9 mm
Diameter info
Weight
2.2 g
Stitch hole
Yes
Found year
1905
Fake suspicious
No
Museum
Römisch-Germanisches Museum, Köln
Registration No
D882
Delivered
Category of Inscription
runes
Inscription
I: →tụaleltl II: →lni
Inscription long
Zwei rechtsläufige Runenkomplexe auf eigener Grundlinie in den Segmenten S 1,2 (I) und S 3 (II). In dem Exemplar mit dem Riß, Nr. 182,2 (M 10,19), sind die Runen schlecht zu lesen: I: tụaleltl. II: lni. I,1.7 mit tief angesetzten Seitenzweigen. I,2 unsicher, vielleicht wie auf Skonager-C (hier Nr . 163) u. I,4.6 Brakteatensonderform (KJ, S. 249) von l (wie I,8). Der Komplex tual weist entfernte Ähnlichkeit mit dem für sich stehenden lae:t auf Nebenstedt-B und Darum-B (hier Nr. 129,1 und 2) auf. Der folgende Teil eltl könnte eine Entstellung (vgl. KJ, S. 243) des magischen Formelwortes "Pferd" sein (vgl. hier Nr. 11). Zu II keine Anknüpfungsmöglichkeit. Mit Nöbbe "nicht deutbare Runeninschrift". Inschrift bisher nicht gelesen und besprochen. Vgl. Nöbbe, 1930/31, S. 81. Bibl.: Schnall, 1973, S. 81 (s. v. Ungarn I, II).
Possible formular word