IK 149.2 unknown findspot - B

IK No. adjusted: 149,2

Material
gold
Condition
good; Verbeult, von Kratzern versehrt und stärker abgenutzt. Zirkeleinstich im Model und wohl auch an derselben Stelle Zirkeleinstichloch im Gold. Leicht verwackelte Pressung. Worn: No
Diameter
27 mm
Weight
g
Compass hole
Yes
Found year
1973
Museum
privat ownership: O. Seck`s Sammlung, Vedbæk
Registration No
Fake suspicious
No
Seriation group
:H-

Category of Inscription
runes
Inscription
→laþulauk͡aʀ · g͡ak͡aʀalu
Possible formular word
laþu; alu; laukaʀ
Inscription long
Rechtsläufige Runeninschrift auf eigener Grundlinie in den Segmenten 1.2. laþulauk͡aʀ · g͡ak͡aʀalu. Auffällig sind die drei Binderunen, k͡a auch auf Skrydstrup-B (hier Nr. 166), für ͡ga vgl. KJ 27 Kragehul. Zu den Formelwörtern laþu, laukaʀ und alu vgl. hier Nr. 42,8, bzw. 24. Ungeklärt ist gakaʀ. Kaum ein PN (v. Grienberger), sondern wahrscheinlich ein weiteres Formelwort: 1. "ohne bestimmte Bedeutung" (de Vries), 2. zu lesen (Läffler, nicht haltbar) oder verschrieben (KJ, dagegen DRI) für das Reimwort ga(u)kaʀ „Kuckuck“, der „im Volksleben aller Germanen als Vogel des Frühlings und der Fruchtbarkeit bekannt“ ist (KJ). 3. Andersen erwägt Verschreibung für laukaʀ, aber runographisch noch unsicherer als ga(u)kaʀ. Einziges Beispiel, daß mehrere magische Formelwörter, offenbar ohne den Runenmeister zu nennen, von der Zitation übermenschlicher Mächte über etwa gleichgerichtete magische Wünsche bis zu einer Schutzformel sich steigernd (?) zusammentreten. Stephens, ONRM II, 1867/68, S. 530, Nr. 19; Läffler, 1902, S. 198; Bugge, 1905, S. 269; v. Grienberger, 1908, S. 398; DRI, 1942, Sp. 541 ff., Br. 67, Atl. S. 419, dt. Zus.fassg. Sp. 70; de Vries, 21962, S. 153; KJ, 1966, S. 256f., Nr. 120, Taf. 56; Andersen, 1970, S. 203ff.; Krause, 1971, Nr. 78; Antonsen, 1975, Nr. 85; Moltke, 1976, S. 90, 92f.; Nielsen, 1977, S. 357; Düwel, in: »Opfer«-Kolloquium, 1983, S. 332.

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