IK 149.1 Skåne region (I) - B

IK No. adjusted: 149,1_2

Material
gold
Condition
damaged; Beim Osloer Exemplar zieht sich unter der Öse ein Riß entlang, der Golddraht ist an vielen Stellen losgelöst, das Bildfeld ist doppelt gepreßt. Zirkeleinstich im Model. Worn: No
Diameter
28 mm
Weight
3.58 g
Compass hole
Yes
Found year
1829
Museum
Universitetets Oldsaksamlingen, Oslo
Registration No
C1053
Fake suspicious
No
Seriation group
204:H3

Category of Inscription
runes
Inscription
→laþulauk͡aʀ · g͡ak͡aʀalu
Possible formular word
laþu; alu; laukaʀ
Inscription long
Rechtsläufige Runeninschrift auf eigener Grundlinie in den Segmenten 1.2. laþulauk͡aʀ · g͡ak͡aʀalu. Auffällig sind die drei Binderunen, k͡a auch auf Skrydstrup-B (hier Nr. 166), für ͡ga vgl. KJ 27 Kragehul. Zu den Formelwörtern laþu, laukaʀ und alu vgl. hier Nr. 42,8, bzw. 24. Ungeklärt ist gakaʀ. Kaum ein PN (v. Grienberger), sondern wahrscheinlich ein weiteres Formelwort: 1. "ohne bestimmte Bedeutung" (de Vries), 2. zu lesen (Läffler, nicht haltbar) oder verschrieben (KJ, dagegen DRI) für das Reimwort ga(u)kaʀ „Kuckuck“, der „im Volksleben aller Germanen als Vogel des Frühlings und der Fruchtbarkeit bekannt“ ist (KJ). 3. Andersen erwägt Verschreibung für laukaʀ, aber runographisch noch unsicherer als ga(u)kaʀ. Einziges Beispiel, daß mehrere magische Formelwörter, offenbar ohne den Runenmeister zu nennen, von der Zitation übermenschlicher Mächte über etwa gleichgerichtete magische Wünsche bis zu einer Schutzformel sich steigernd (?) zusammentreten. Stephens, ONRM II, 1867/68, S. 530, Nr. 19; Läffler, 1902, S. 198; Bugge, 1905, S. 269; v. Grienberger, 1908, S. 398; DRI, 1942, Sp. 541 ff., Br. 67, Atl. S. 419, dt. Zus.fassg. Sp. 70; de Vries, 21962, S. 153; KJ, 1966, S. 256f., Nr. 120, Taf. 56; Andersen, 1970, S. 203ff.; Krause, 1971, Nr. 78; Antonsen, 1975, Nr. 85; Moltke, 1976, S. 90, 92f.; Nielsen, 1977, S. 357; Düwel, in: »Opfer«-Kolloquium, 1983, S. 332.

More information not yet available.

Login